Verein Parkinson Nurses & Assistenten e.V.
Hannover | www.vpna-ev.de
10.000,00 € Stiftungspreis
Schulung von Pflegekräften, Spezialisten für Parkinson im Pflegebereich

Der Verein Parkinson Nurses und Assistenten e.V. erhält den Stiftungspreis der Hilde-Ulrichs-Stiftung 2016

für sein großes Engagement in der Fortbildung von examinierten und nicht examinierten Pflegekräften und pflegenden Angehörigen,

für seine unabhängige Beratung und Information,

für seine Kooperationsbereitschaft im Sinne des Aufbaus eines Netzwerks zur Pflege, Betreuung und Unterstützung Parkinsonkranker,

für seine nachdrückliche Forderung nach einem flächendeckenden Einsatz der Parkinson-Nurses in allen Krankenhäusern.

Der Stiftungspreis 2016 wurde an den Verein Parkinson Nurses & Assistenten e.V. verliehen

Anläßlich des 3. Segeberger Symposion „Medizin trifft Kunst“ wurde der Stiftungspreis an den Verein Parkinson Nurses & Assistenten überreicht.

VPNA e.V. wurde als Preisträger ausgewählt, weil der Verein sich nicht nur für die Fortbildung der Parkinson Nurses und deren Einsatzmöglichkeiten einsetzt, sondern auch ganz allgemein für eine bessere Versorgung und Beratung Betroffener und ihrer Angehörigen. Mit der Vergabe des Preises an VPNA e.V. dokumentieren wir auch unsere Unterstützung für die Forderung, die Parkinson-Nurses flächendeckend in allen Krankenhäusern und auch in der ambulanten Pflege, z. B. in Pflegeheimen einzusetzen. Fachgerechte Pflege darf nicht auf die neurologischen Kliniken beschränkt bleiben!


Der Verein steht für Fachkompetenz in der Pflege mit Schwerpunkt Parkinson. Er bietet Fortbildungsseminare an für examinierte und nicht examinierte Pflegekräfte. Der VPNA wurde von der Hilde-Ulrichs-Stiftung als Preisträger ausgewählt, weil der Verein sich nicht nur für die Fortbildung der Parkinson Nurses und deren Einsatzmöglichkeiten einsetzt, sondern auch ganz allgemein für eine bessere Versorgung und Beratung Betroffener und ihrer Angehörigen. Besonders lobenswert ist uns die Bereitschaft des Preisträgers, auf andere Organisationen zuzugehen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Nur so ist das große Ziel ein es umfassenden Netzwerks zur Hilfe und Betreuung Parkinson-Kranker zu erreichen. Ein Baustein dieses Netzwerkes ist die Zusammenarbeit unserer Stiftung mit dem VPNA bei der Durchführung von Informations-Treffen für Parkinson-Patienten, sogenannten Parkinson-Cafes.

Mit der Vergabe des Preises wollen wir ein Zeichen setzen. Wir möchten damit nicht alleine die positive Arbeit des Vereins im Zusammenhang mit den Parkinson Nurses fördern, sondern auch unsere Unterstützung dokumentieren für die Forderung des VPNA, die Parkinson-Nurses flächendeckend in allen Krankenhäusern und auch in der ambulanten Pflege, z. B. in Pflegeheimen einzusetzen. Ich sage das mit aller Nachdrücklichkeit: Fachgerechte Pflege darf nicht auf die neurologischen Kliniken beschränkt bleiben! Dort sollte sie selbstverständlich sein. Gerade in den nicht neurologischen Abteilungen der Krankenhäuser ist das Kompetenzdefizit besonders groß. Wenn man einmal hinter die Kulissen schaut, stellt man häufig eine erschreckende Ahnungslosigkeit fest. Was man bei der Pflege von Parkinson-Patienten beachten muss, ist dort bisweilen noch nicht einmal im Ansatz bekannt. Man schaue sich nur einmal die Tablettengabe an, die fast immer den bei Parkinson geltenden Regeln widerspricht. Deshalb sagen wir in Übereinstimmung mit dem VPNA: Parkinson-Nurses müssen auch in den allgemeinen Kliniken eingesetzt werden. Das ist uns und dem VPNA ganz wichtig.