Mit Parkinson über die Pyrenäen nach Perpignan

Das „3P-Projekt“ sammelt Gelder für die Parkinsonforschung

Axel Kuba, 67 Jahre, aus Wolfsburg und an Parkinson erkrankt, startet im September zu einer Pyrenäen-Überquerung.
710 Kilometer und 17.400 Höhenmeter von Biarritz über die Pässe der Pyrenäen nach Perpignan.


„Mein Ziel ist, diese Anstrengung mit einem Gewinn  für andere Erkrankte zu verbinden: Ich möchte Mut machen und sammle Spenden für eine Stiftung, die mich motiviert, in Bewegung zu bleiben – die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung.“
» Pressemitteilung 

Alle Informationen zur Tour: » http://www.das-3p-projekt.de

Unterstützen Sie Axel und übernehmen Sie eine Wegpatenschaft! 

Für 20 Euro sind Sie Wegpate für 1 km = 25 Höhenmeter.

Jede Spende zählt! 

Spendenkonto der Hilde-Ulrichs-Stiftung
Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE79 5502 0500 0001 5494 00
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Über Axel 

Axel KubaWas macht ein aktiver Rentner, der zwar seit 5 Jahren die Diagnose Morbus Parkinson hat, aber partout nicht von den sportlichen Aktivitäten lassen will, die ihn schon seit seiner Jugend begleiten? Die Antwort liegt auf der Hand: Er bleibt einfach am Ball! So hält es auch Axel Kuba, 67 Jahre alt, ein Typ immer aktiv und in Bewegung.

Sportlich hat Axel Kuba schon so einiges ausprobiert: Er war Langstreckenläufer und mehrfacher Teilnehmer beim Weser-Marathon mit einem Seekajak. Aber letztlich findet Axel Kuba immer wieder zurück zu seiner großen Leidenschaft, dem sportlichen Fahrradfahren. Die Alpen hat er bereits auf verschiedenen Touren bezwungen, und erst vor zwei Jahren brach er zu einer Radtour auf, die ihn von Wolfsburg nach Genf führte. Pässe und Höhenmeter machen ihm keine Angst.

Am 1. September startet Axel mit seinem 3P-Projekt: „Mit Parkinson über die Pyrenäen nach Perpignan“ – seine bis dato größte Herausforderung. Seit Beginn des Jahres bereitet er sich körperlich auf die intensiven Etappen in den Pyrenäen vor. Axel Kuba wird während seines Spezialtrainings begleitet von Dr. Mareike Schwed, Kuratoriumsmitglied der Hilde-Ulrichs-Stiftung, die sich als Sportwissenschaftlerin seit mehr als zehn Jahren mit dem Thema Sport und Training bei Parkinson befasst: „Axel arbeitet kontinuierlich an seiner Grundlagenausdauer“, hat Schwed beobachtet. „Monatlich besprechen wir seine Trainingsfortschritte und passen die Intensität und Dauer mittels Streckenwahl an.“ Bald wird Axel Kuba die ersten Touren in den Harz unternehmen. Sein Hausarzt hat die Belastbarkeit untersucht und ein befreundeter Kardiologe wird für das Vorhaben die Herzfunktionen des Radsportlers testen und grünes Licht geben.
„Auf die äußere wie innere Haltung kommt es an”, unterstreicht Mareike Schwed: „Wichtig ist deshalb auch, dass sich Axels Motivation nicht zu einem disziplinierten Durchkämpfen wandelt. Denn die Tour bietet einen schönen Trainingsrahmen für die Parkinsonerkrankung; ein Durchbeißen, also Disstress würde sich ungünstig auf die Parkinson’sche Erkrankung auswirken”. Axel Kuba nimmt sich vor, die Hinweise zu beachten: „Immer cool bleiben!” betont er – und lacht.