Nichtmedikamentöse Behandlungsmethoden

Die hier aufgeführten Behandlungsmethoden bilden eine Übersicht der gängigsten Behandlungsmethoden.

Wir erheben mit dieser Auflistung nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Wichtig ist, dass jeder Patient seine eigenen Erfahrungen sammelt und eigenverantwortlich entscheidet, was ihm gut tut.

Alternative Heilkunde

Ayurveda

Morbus Parkinson wird aus Sicht der ayurvedischen Medizin als Störung im Vata-Element angesehen. Die ayurvedische Lehre unterscheidet drei Haupt-Konstitutionstypen, nämlich Pitta, Kapha und Vata.

Die ayurvedische Behandlung konzentriert sich bei Morbus Parkinson auf die Behandlung der Vata-Störung. Öl- und Schwitzbehandlungen bilden die Basis der konstitutionellen Therapie; dabei sind Ölungen mittels Massage (Abhyana) und Öl-Einläufe (Vasti) ebenso wie die innere Einnahme von Öl, meistens Sesamöl, angezeigt.

Sehr wichtig ist aus Sicht der ayurvedischen Medizin außerdem die Ausleitung von Toxinen; dies ist wohl auch in alten Texten, die aus dem Sanskrit übersetzt wurden, bereits so beschrieben, d.h. die Erkrankung war in Indien schon vor mehr als 2000 Jahren bekannt. Hier kommen dann wieder Ölmassagen, Mundspülungen und reinigende Dekokte (Heiltees) aus verschiedenen Kräutern zum Einsatz.

Wer als Betroffener eine ayurvedische Behandlung durchführen möchte, sollte sich an spezialisierte Ärzte bzw. Therapeuten wenden bzw. eine  Panchakarma-Kur durchführen lassen, die meistens zwei Wochen dauert und eine grundlegende Reinigung und Stärkung des gesamten Organismus vorsieht. Sie wird in Deutschland in dafür spezialisierten Zentren bzw. in Indien und Sri Lanka selbst in Ayurveda-Kliniken durchgeführt.

Weitere Informationen unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ayurveda und http://www.rosenberg-ayurveda.de

Wichtige Studien

Ayurveda-Studie (englisch), veröffentlicht im Academic Journal of Suriname 2010 (PDF)

Morbus Parkinson (Kampavata) aus ayurvedischer Sicht (deutsch), von © Dr. Jeevan, Ayurveda-Care (PDF)

Die Akupunkt-Massage nach Penzel

Die Akupunkt-Massage nach Penzel ist eine Reiz- und Eigenregulationstherapie über Meridiane (Energiebahnen) und die darauf befindlichen Akupunkturpunkte. Sie wendet sich an den gesamten Organismus und aktiviert daei die Selbstheilungskräfte.

Nach Vorstellung der Asiaten kann jedes Körpersystem seine Aufgaben nur dann erfüllen, wenn es in richtigem Maße mit Energie versorgt wird. Die Akupunkt-Massage nach Penzel therapiert den Energiekreislauf, also das Steuersystem, das nach ihrer Auffassung allen anderen Körpersystemen übergeordnet ist.

Ziel der Akupunkt-Massage nach Penzel ist es, Hindernisse im Energiefluss zu beseitigen und alle Bereiche mit der bedarfsgerechten Menge an Energie zu versorgen.

Weitere Informationen unter: http://www.apm-penzel.de

Akupunktur

Therapie des Morbus Parkinson mit Schädelakupunktur: Studie ADAPt – Wissenschaftliche Studie zur Beobachtung der Wirksamkeit von Akupunktur über die Anregung von Dopamin und Dopaminagonisten zur Aktivitätssteigerung bei Parkinsonpatienten im täglichen Leben“, Dr. Dorothea Zeise-Süss, Remchingen

» Ergebnisse der ADAPt-Studie (PDF, deutsch)
» Ergebnisse der ADAPt-Studie (PDF, englische Version)
» Deutschlandfunk: Mit Akupunktur gegen Parkinson

Bobath-Konzept

Das Bobach-Konzept wurde 1943 von der Physiotherapeutin Berta Bobath (Neurologin) und ihrem Ehemann Karel (Kinderarzt) entwickelt. Es ist Behandlungsansatz, die die Funktionsfähigkeit neurologisch Erkrankter z.B. durch Bewegungseinschränkungen und Spastiken wiederherstellt.

Im Vordergrund des Behandlungskonzeptes stehen die individuellen Möglichkeiten und Grenzen des Patienten nicht bestimmte Techniken und Methoden. Das Konzept beruht auf der Annahme, dass das Gehirn so wandlungsfähig ist, dass ausgefallene Regelfunktionen von gesunden Gehirnarealen durch konsequente Förderung und Stimulation übernommen werden können.

Weitere Informationen unter: www.bobathpflege.de

Bowen-Therapie

Benannt dem Australier Tom Bowen, versteht sich die BOWEN Therapie als eigenständiges, dynamisches System einer ganzheitlichen Muskel- und Bindegewebstechnik.

Die Bowen-Therapie ist sanft, nicht invasiv und ihre positive Wirkung setzt bei den meisten Menschen schon nach einigen Behandlungen ein. Sanfte Bewegungen des weichen Gewebes stimulieren die Energiefluss und verstärken die körpereigenen Impulse und Ressourcen der Selbstheilung.

Weitere Informationen unter: http://www.bowentherapie.de

Cranio Sacral

Die Cranio Sacral Therapie ist eine ganzheitliche Körperarbeit, die Anfang dieses Jahrhunderts von Dr. Sutherland, einem amerikanischen Osteopathen entwickelt wurde. Sie beruht auf der Tatsache, dass sich Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit in einem bestimmten Rhythmus durch den Körper bewegen, und zwar innerhalb eines Systems, das den Schädel (cranium) mit dem Kreuzbein (sacrum) verbindet.

Diesen Rhythmus kann ein entsprechend ausgebildeter Therapeut am ganzen Körper mit ca. 6 – 12 Zyklen pro Minute erspüren; er ist also langsamer als unser Puls und langsamer als unser Atemrhythmus. An der Stärke, Bandbreite und Symmetrie kann der Fachmann Blockaden und Disharmonien im Körper ablesen und diese beheben. Mit einer leichten Berührung von maximal 3 – 5 Gramm kann die natürliche Regeneration des Körpers gefördert und Selbstheilungskräfte freigesetzt werden.  Durch die Auflösung von Körperblockaden kann die Behandlung hilfreich sein u.a. bei Parkinson und Multiple Sklerose.

Weitere Informationen unter: www.craniosacral-healing.de

Ergotherapie

Ergotherapie unterstützt und begleitet Menschen, die in ihrer Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind. Ziel ist es vor allem bedeutungsvolle Betätigungen im täglichen Leben wie z. B. die Selbstversorgung, Produktivität und Freizeit zu verbessern bzw. zu erhalten. Das Üben spezifischer Aktivitäten, Umweltanpassungen und Beratung soll dabei helfen, die Handlungsfähigkeit im Alltag, gesellschaftliche Teilhabe und eine Verbesserung der Lebensqualität zu ermöglichen. Ergotherapie ist ein anerkanntes Heilmittel und kann vom Arzt verordnet werden.

Weitere Informationen unter: www.ergotherapie.de

Feldenkrais-Methode

Moshé Feldenkrais (1904 – 1984), entwickelte die körperorientierte Lernmethode. Ausübende können damit mehr über den eigenen Körper und seine Bewegungsmuster erfahren. Die Methode, die zugleich auch eine Form der Körpertherapie darstellt, basiert auf über zwanzigjähriger Vorerfahrung im Judo-Unterricht, auf den umfangreichen Arbeiten verschiedenster Lehrer der künstlerischen Körperschulung sowie auf Erkenntnissen der manuellen Medizin, vor allem der Entwicklung der neurologischen Behandlungsmethoden.

Im Mittelpunkt der Methode stehen Bewegungsmuster, die den Lebensalltag eines Menschen prägen und die Möglichkeiten, diese angemessen zu variieren. Sie möchte den Menschen befähigen, über die Wahrnehmung von Bewegungsabläufen seine Bewusstheit zu erweitern und größere physische Differenziertheit zu erlangen. Nachteilige Bewegungsmuster sollen gelöst und neue Bewegungsalternativen aufgezeigt werden. Auf diese Weise kann der Patient schließlich besser erkennen und verstehen, wie er sich selbst wahrnimmt und im täglichen Leben organisiert. Beschwerden werden folglich zu entsprechenden Bewegungsmustern zurückverfolgt; Defizite möglichst durch andere, neu erkannte Bewegungsmöglichkeiten überbrückt. Indem sich der Patient über das eigene Tun bewusst wird, entsteht neue Beweglichkeit für Körper und Geist. Schon im Verlauf einer Lektion kann man positive, außergewöhnliche Empfindungen erleben, die unterschiedlich lange nachwirken.

Die Methode hat sich insbesondere zur Wiedererlangung der vollen Mobilität nach Verletzungen in der Rehabilitation und dem Abbau von fehlhaltungsbedingten Schmerzen bewährt. Ihrem Konzept nach können jedoch Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen von ihren Möglichkeiten profitieren. Sie soll geistige und körperliche Frische bis ins hohe Alter erhalten helfen. Auch für Musiker, Tänzer, Sportler und andere an Bewegung Interessierte kann sie von Nutzen sein. Die Wirkung der Feldenkrais-Methode hängt hauptsächlich davon ab, dass man Bewegungen auf eine Art und Weise ausführt, welche die Fähigkeiten des menschlichen Nervensystems zu lernen optimal nutzt. Dazu ist es notwendig, das eigene Körperempfinden für leichte und einfache Bewegungen zu beachten und die Lektionen nur im allerleichtesten Bewegungsbereich auszuführen.

Wird dieser Aspekt beachtet, können die in Feldenkrais-Lektionen thematisierten Bewegungslektionen vom Nervensystem so registriert werden, dass sie auch spontan im Alltag („unbewusst“) benutzt werden und somit effektiv den Alltag erleichtern.

Weitere Informationen unter: www.feldenkrais.de

Krankengymnastik / Physiotherapie

Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten. Sie nutzt vor allem manuelle Fertigkeiten des Therapeuten, gegebenenfalls ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität, sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten.

Die Behandlung ist an die Beschwerdesituation des Patienten angepasst. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/Ressourcen) und eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab.

Speziell für neurologische Erkrankungen wie Parkinson, MS u. a. hat sich die Krankengymnastik nach dem Bobath-Konzept bewährt. Sie geht speziell u.a. auf Lähmungen, Störungen des Muskeltonus (Krämpfe = Spastiken) und erworbene Hirnschäden durch Schlaganfall, Unfall usw. ein.

Die Kosten für diese wichtige Therapiemaßnahme werden normalerweise von den Krankenkassen übernommen. Ein guter Neurologe ist u.a. daran zu erkennen, dass er nach Erlernung der Übungen mit ausgebildeten Krankengymnasten möglichst eigene regelmäßige tägliche Anwendung. Grundsätzlich gilt: „Bewegung ist Nahrung für das Gehirn“!

Weitere Informationen unter:
 www.zvk.org und www.bobathpflege.de

Musik-Therapie

Musiktherapie ist eine psychotherapeutische Behandlungsmethode, bei der Musik im Rahmen der therapeutischen Beziehungen zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher, geistiger und spiritueller Gesundheit eingesetzt wird. Bestehende Probleme und damit verbundene Symptome können in einer Musiktherapie erkannt, angenommen und verändert werden. Wer sich für eine Musiktherapie entscheidet, braucht keine musikalischen Vorkenntnisse.

Für Menschen mit Parkinson werden bei längerer Krankheitsdauer aktivierende Therapien und Trainingsansätze als Ergänzung zur pharmakologischen Behandlung immer wichtiger. Mit Musiktherapie wird das Fortschreiten der Erkrankung gebremst und die Lebensqualität verbessert.

Die Musiktherapie ist für das Sprechen, die Stimme und die Atmung extrem wichtig. Musik leistet außerdem einen wichtigen Beitrag zur Krankheitsverarbeitung und dem (Wieder)-entdecken von Lebensqualität und Lebensfreude.

Der Rhythmus von Musik stimmt positiv, entspannt und beschwingt. Musiktherapie kann körperliche als auch psychische Begleiterscheinungen der Erkrankung lindern. Wissenschaftliche Studien belegen, dass eine Musiktherapie für Menschen mit Morbus Parkinson hilfreich ist. Eine Musiktherapie ist eine sogenannte „aktivierende Therapieform“:

Im Takt und Rhythmus der Musik kann man das Gehen trainieren, Schritte einüben, die Schrittlänge beeinflussen, das Gangbild verändern und somit Blockaden lindern.

Hören und Bewegen sind eng miteinander verbunden. Die rhythmischen Klänge wirken wie „Zeitgeber“. Sie aktivieren nicht nur Nervenzellen, die für das Hören zuständig sind, sondern auch solche, die die Bewegungen koordinieren. Deshalb bringt rhythmische Musik so gut wie jeden zum Wippen und Mitschwingen.

Mit Hilfe dieser „musikalischen Stimulation“ können sich Parkinson-Patienten deutlich flüssiger bewegen. Bei regelmäßigem Training hält dieser Effekt auch weit über die Therapiestunde hinaus an.

Weiterführende Informationen:

Studie

Blogeintrag „Musik stabilisiert und belebt“ vom Singende Krankenhäuser e. V. – Über die Wirkung von Musik, Tanz und Theater auf Parkinson-Erkrankte, die beim 3. Bad Segeberger Symposium „Medizin trifft Kunst“ thematisiert wurde.

Die Heilkraft des Singens bei neurologischen Erkrankungen: https://www.dasgehirn.info/denken/musik/die-heilkraft-der-musik-641

Zilgrei

Zilgrei ist eine kombinierte Atmungs-, Haltungs- und Bewegungs-Selbstbehandlungsmethode, die jedermann leicht erlernen kann und im Bedarfsfall zur Behebung von Schmerzen im Bewegungsapparat (Rücken-, Kreuz- , Nacken- und Gelenksschmerzen, usw.) und bei funktionellen Beschwerden einsetzen kann. Sie besteht aus Anwendungen, die auf natürlichen, anatomisch und physiologisch fundierten Vorgängen und Techniken beruhen und ist bei konsequenter Anwendung wirksam.

Wichtige Ziele von Zilgrei:

Die Behebung von Schmerzen und funktionelle Beschwerden durch die gezielte Auflösung muskulärer und artikulärer Dysbalancen und Blockierungen und durch Stärkung zu schwacher Muskulatur.

Die Beseitigung von Schmerzursachen und die Vorbeugung gegenderen erneutes Auftreten anhand von individuell angepassten, in den Alltag integrierbaren Ausgleichs-Massnahmen und Verhaltensweisen.

Die Befähigung des Menschen, seinen Krankheits- bzw. Gesundheitszustand selbständig zu beeinflussen.

Die Stärkung des seelischen und körperlichen Gleichgewichts.

Die Begrenzung der schädlichen Auswirkungen der einseitigen Körperbelastung. Verbesserung der physiologischen Atmung.

Weitere Informationen unter: www.zilgrei.de

Entspannung

Muskel-Entspannung nach Jacobsen

Bei der progressiven Muskelentspannung (Muskelrelaxation) nach Jacobson werden nacheinander bestimmte Muskelgruppen gezielt kurzzeitig angespannt und anschließend wieder entspannt. Dadurch wird nach gewisser Trainingszeit eine tiefe Entspannung des ganzen Körpers erreicht. So lernen die verspannten Muskeln wieder ihre natürliche Funktionsweise. Mit der progressiven Muskelrelaxation soll der Prozess der Anspannung umgekehrt werden. Durch das Beobachten der Körperreaktionen bei den Übungen wird auch das Gefühl für den Körper geschult und Körperbewusstsein zurückerlangt.

Weitere Informationen unter: http://www.neuro24.de/entspan.htm

Lachyoga und Lachen als Therapie

Lachen ist eine ganzheitliche Methode, die mit einfachsten Mitteln natürliche Kräfte in uns mobilisiert. Körperliche und seelische Gesundheit wird genauso gefördert wie mentale Energien. Durch das Lachen finden wir leichteren Zugang zu Kreativität, Intuition und unbewussten Potenzialen. Humor, Kontaktfreude und gegenseitige Akzeptanz werden entwickelt und verstärkt.

Mit Lachen geht vieles leichter und bei einem ausgiebigen Lach-„Anfall“ beginnen die Gesichtsmuskeln zu arbeiten und die Stimmbänder fangen an zu schwingen. Die Atmung wird angekurbelt und das Blut dadurch mit Sauerstoff angereichert, der Puls steigt.

Außerdem kommt es zu einem positiven Effekt: Der Körper stößt verstärkt Glückshormonen sogenannte Endorphine und Botenstoffen wie Serotonin und Dopamin aus und baut Stresshormone Adrenalin und Cortisol ab und wir entspannen uns.

Weitere Informationen unter: http://www.lachyoga-institut.com

Die folgenden Tipps, wie Sie auch mit Parkinson lächeln, finden wir sehr gelungen – sie sind ein Auszug aus der Seite „Leben mit Parkinson“:

http://www.leben-mit-parkinson.de/alltag/thema-des-monats/lachen-trotz-parkinson/

Zwischendurch immer mal wieder lächeln

Kaum zu glauben, aber wahr: Auch wenn Ihnen gar nicht nach Lachen zumute ist, können Sie Ihre Stimmung positiv beeinflussen. Versuchen Sie ganz bewusst etwa eine Minute lang zu lächeln. Sie können sich dafür auch vor einen Spiegel setzen. Was Ihnen zuerst vielleicht Mühe bereitet und seltsam erscheint, geht bald wie von alleine. Denn durch Ihr Lächeln aktivieren Sie Gesichtsnerven, die Ihrem Gehirn melden, dass gerade etwas Angenehmes oder Lustiges passiert.

Offen für gute Laune sein

Nicht jeder kann über die gleichen Dinge lachen. Finden Sie heraus, was Ihnen persönlich als witzig und komisch erscheint. Integrieren Sie Lustiges in Ihren Alltag: Lesen Sie witzige Comics oder Bücher, schauen Sie sich Komödien an, abonnieren Sie einen Witze-Newsletter, lassen Sie sich von ulkigen Erlebnissen mit Ihren Haustieren aufmuntern oder fordern Sie Freunde und Bekannte auf, Ihnen etwas Amüsantes zu erzählen.

Lustiges aufbewahren und wieder vor holen

Sammeln Sie für schlechte Tage Ihren persönlichen Vorrat an komischen Situationen und lustigen Dingen. Schreiben Sie beispielsweise Witze und Anekdoten, die Sie zum Schmunzeln gebracht haben, in einem eigens dafür gedachten Büchlein auf. Schneiden Sie lustige Cartoons und Bilder aus Zeitschriften aus und kleben Sie diese ebenfalls in Ihr Anekdoten-Büchlein. Besorgen Sie sich lustige Bücher und Filme. Wenn Sie Ihre Gemütsverfassung verbessern wollen, bedienen Sie sich einfach aus Ihrem gesammelten Gute-Laune-Vorrat und lassen sich davon etwas aufheitern.

Lachen Sie auch mal über sich selbst

Wenn man sich selbst mit einem zwinkernden Auge betrachtet, gelingt es häufig besser, das Leben nicht so schwer zu nehmen. Doch seien Sie gnädig zu sich selbst und verwechseln Sie Selbstironie nicht mit Häme!

Gemeinsam lacht es sich am besten

Fröhlichkeit wirkt bekanntlich ansteckend. Selbst über kleinere Missgeschicke kann man in der Gruppe oft lachen. Ziehen Sie sich daher nicht in Ihr Schneckenhaus zurück, sondern treffen Sie sich mit der Familie, Freunden und Bekannten oder schließen Sie sich einer Parkinson-Selbsthilfegruppe an. Sie werden erstaunt sein, wie viel es gemeinsam zu lachen gibt.

Klangmassage-Therapie

Klangschalen kommen ursprünglich aus dem Himalaya und spielen in der buddhistischen Kultur eine große Rolle. Die Schalen waren Werkzeuge für Schamanen und Mönche in Klöstern; sie wurden von den Tibetern als Essgeschirr benutzt. Mit der Flucht der Tibeter vor den Chinesen 1959 ist das Wissen um die Herstellung der Klangschalen erst einmal verloren gegangen.

Mittlerweile werden Klangschalen wieder neu hergestellt. Klangschalen finden hier im Westen große Liebhaber und Interessenten durch die beruhigenden Klänge und Wirkungen.

Sie sind ein gutes Medium um die Einheit von Körper, Geist und Seele wieder herzustellen und zu harmonisieren. Bei der Klangmassage werden sanfte Schwingungen von Klangschalen direkt auf den Körper übertragen. Diese breiten sich im Körper aus und bringen unsere Zellen zum „Tanzen“ (Mitschwingen). So können festgesetzte Blockaden (Verhärtungen) durch die feinen Vibrationen gelöst und gelockert werden, die Anspannung kann entweichen und somit breitet sich die Entspannung aus. Dadurch gelangt der Mensch in den sogenannten „Alpha – Zustand“, ein Zustand der zwischen Wach- und Schlafbewusstsein liegt. Diesen Zustand kann man auch mit Meditation erreichen, wobei man hierzu normalerweise einige Jahre benötigt. Dabei können Informationen aus dem Unterbewusstsein ins Bewusstsein treten und dann bearbeitet werden. Voraussetzung hierzu ist die Bereitschaft des Klienten und die aufrichtige Achtsamkeit des Klangmasseurs.

Durch die Klänge können sich Körper und Geist entspannen und unsere Seele findet wieder neue Lichtblicke. Sie kann sich vom Alltagsstress lösen und neu auftanken, denn Musik und Klänge sind Nahrung für die Seele. Dies wird in der heutigen Zeit leider sehr unterschätzt. Die Klangmassage wirkt nicht nur auf Körper und Geist, sondern auch auf unsere individuelle Seele. Selbstheilungskräfte werden aktiviert und wir werden positiv beeinflusst.

Fazit: Mit Klangmassagen kann man einiges bewirken was teilweise jenseits unserer Wahrnehmung liegt. Unsere Selbstheilungskräfte werden aktiviert. Die Klangmassage ist jedoch Neuland im Gesundheitswesen. Sie kann keinen Arzt ersetzen sondern ist eine Methode um andere Therapieformen zu unterstützen.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Klangmassage

Massagen

Verschiedene Formen von Massagen können eine wichtige begleitende Hilfe zur Auflockerung und Behandlung von Krampf- und Schmerzzuständen sein. Die klassische Massage ist sehr gut geeignet, Muskelverspannungen zu lockern.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Massage

Meditation

Das Interesse des Westens an fernöstlicher Meditation stieg Anfang der siebziger Jahre schlagartig, als Maharishi, der aus Indien stammende Begründer der Transzendentalen Meditation, zum Guru der Beatles wurde. Und seit den achtziger Jahren hat der Dalai Lama sich regelmäßig mit Neurowissenschaftlern getroffen und den tibetischen Buddhismus mit der modernen Hirnforschung zusammengespannt.

Von den Klöstern im Himalaja reisten Mönche an eine US-amerikanische Universität und gewährten Einblick in ihr Gehirn. Das Denkorgan eines Mönchs, der in seinem bisherigen Leben mehr als 10 000 Stunden meditiert hatte, brachte Gammawellen hervor, die 30-mal so stark waren wie die normaler Studenten.

Die Meditation wirkt im Gehirn wie ein Jungbrunnen. Sie erhöht die graue Substanz in Gehirnarealen, die für Aufmerksamkeit, Konzentration und Erinnerung wichtig sind. Sie festigt nicht nur das Gehirn, sondern beeinflusst auch Lebensvorgänge im Körper: Das Immunsystem arbeitet besser, der Blutdruck sinkt, die Aktivität von Enzymen steigt.

Doch wie geht es genau, das Meditieren? Von Achtsamkeit bis zum Zen reichen die Schulen der Meditation. Bei manchen meditativen Verfahren wie dem Tai-Chi, Qigong, Drehtanz der Sufis, einigen Varianten des Yoga, der Gehmeditation des Zen und der dynamischen Meditation nach Osho stellen Bewegungen des Körpers einen zentralen Aspekt der Methode dar. Die stillen Methoden dagegen legten Wert auf das Verharren im Sitzen oder in einer anderen Körperhaltung.

Doch ganz gleich ob in Bewegung oder ohne Bewegung – das Meditieren soll helfen, das eigene Bewusstsein zu verändern. Wichtig ist, geistige Ruhe und Gedankenstille zu erfahren. Dies kann man erreichen, indem man seine Aufmerksamkeit auf bestimmte Dinge richtet, auf Meditationsobjekte wie Mantras, Bilder oder auf den eigenen Atem. Letzteres ist gerade für Anfänger empfehlenswert, da der eigene Atem sehr leicht bewusst wahrgenommen werden kann, da er ja mit Bewegungen des Zwerchfells und des Brustkorbs einhergeht.

Welche Form der Meditation am besten zu einem passt, muss jeder selbst ausprobieren. Viele Wege führen zum wahren Selbst…

Der Einfluss von Meditation auf an Parkinson Erkrankte wird in erster Linie durch Erfahrungsberichte beschrieben.

Weiter Informationen unter:

http://wiki.yoga-vidya.de/Morbus_Parkinson

Eine gute Zusammenfassung findet sich hier: http://journeywithparkinsons.com/2015/04/16/meditation-yoga-and-exercise-in-parkinsons/

Qigong – Arbeit an der Lebensenergie

Das Wort Qigong setzt sich aus den Begriffen Qi ( Energie) und Gong ( Arbeit ) zusammen und bedeutet grob übersetzt „Arbeit an der Lebensenergie“. Es schult Atem, Konzentration und Bewegung und fordert somit den Menschen als Ganzes.

Qigong dient der Stärkung und Gesunderhaltung, der Persönlichkeitsentwicklung, sowie der Lebensverlängerung und der Heilung. Die Wurzeln dieser Kunst liegen in der daoistischen Tradition des alten Chinas. Das älteste überlieferte Werk der chinesischen Medizin (Fragen und Antworten des Gelben Kaisers zum Inneren) wird auf die Zeit um 200 v. Chr. datiert. In ihm finden sich die ersten schriftlichen Hinweise auf Körperübungen zur Erhaltung der Gesundheit.

Die Nachfrage nach Qigong Angeboten im gesundheitlichen Bereich ist stark angestiegen und erfreut sich großer Beliebtheit. Man unterscheidet dabei bewegte und stille Qigong Übungen. Tragende Säulen sind stehts eine bewusste oder gezielte Atmung. Das Konzentrieren auf die Lebenskraft Qi , Dehnungs-und Körperstärkende Sequenzen sowie das Arbeiten mit der Vorstellungskraft auf körperliche und/oder geistige Bereiche.

Qigong-Seminarangebote, welche eine wichtige Rolle bei Bewegungsstörungen und Parkinson spielen, finden Sie hier » www.taiji-therapie.de

Taiji

Taiji ist eine Kampf-und Bewegungskunst, die Ihren Ursprung im China des 17. Jahrhundert hat. Diese Kunst dient heute der Lebenspflege, der Gesundheit und der ganzheitlichen Entwicklung von Körper und Geist. Taiji fördert dabei die Motorik und vitalisiert den gesamten Körper. Das Einzigartige daran ist die Verknüpfung von Entschleunigung, Konzentration und Entspannung bei körperlicher Bewegung, Aufrichtung und Zentrierung.

Basierend auf diesen Prinzipien ist das Taiji-therapeutische Trainingsprogramm Keep Moving durch Mirko Lorenz entstanden. Keep Moving ist dabei ein bedürfnisorientiertes und leicht erlernbarer Trainingsansatz, der zur Verbesserung des Gleichgewichtes, der Körperkontrolle und Motorik sowie der Entspannung und Konzentration entwickelt wurde. Als alltagsbezogenes Training bedeutet das ganz praktisch eine Sturzprophylaxe, mehr Sicherheit bei allen alltäglichen Bewegungsroutinen und bessere Kontrolle und Körpergefühl bei den täglichen Handgriffen. Zusätzlich stärkt es auch die inner Ruhe, das Wohlbefinden sowie die Lebensfreude.

Wie Taiji noch bei Parkinson helfen kann erfahren Sie unter: www.taiji-therapie.de

Yoga

Yoga ist eine über 3500 Jahre alte aus Indien stammende Lehre, Methode oder gar Weltanschauung, die sich mit der Gesamtheit des Menschen beschäftigt. Yoga verbindet Körper, Seele und Geist zu einer Einheit, die dem Menschen gut tut. Diese neu empfundene Harmonie gibt einem die Chance, sich von inneren und äußeren Zwängen zu befreien und seine persönliche Freiheit zu finden. Yoga umschreibt also grundsätzlich einen Weg zur Selbsterkenntnis, wobei es verschiedene Formen gibt, die sich in Philosophie und Umsetzung voneinander unterscheiden.

Der Einfluss eines regelmäßigen Yoga-Programms auf die Befindlichkeit von Parkinson-patienten ist wissenschaftlich immer wieder getestet worden. Deutlich erkennbar ist, dass die Übungen das eigene Körpergefühl verbessern, die Muskulatur stärken und dehnen, Ausdauer und Gleichgewicht schulen, Verspannungen lösen, die Angst zu fallen reduzieren…

Yoga wirkt vor allem gegen Depressionen, fördert innere Ruhe und Ausgeglichenheit, stärkt damit u.a. die Widerstandskraft gegen Stress, schult Durchhaltevermögen und Konzentration, verbessert insgesamt die Lebensqualität.

Buchhinweis:

http://www.leben-mit-parkinson.de/parkinson/aktuelles/buchtipp-yoga-fuer-menschen-mit-parkinson-energiepunkte-aktivieren/

Sporttherapie

Fahrradfahren

Fahrradfahren und Parkinson passen eigentlich nicht zueinander. An P. Erkrankte beherrschen ihren Körper nicht mehr vollständig und können häufig nicht mehr unbeschwert laufen, sie haben Gleichgewichtsprobleme und die Konzentration ist meist auch nicht mehr die beste. All dies sind aber Eigenschaften, welche beim Radfahren gefordert sind. Also, so ging man jahrelang wie selbstverständlich davon aus, dass Radfahren für Parkinson-Patienten nicht mehr geeignet ist. Doch dann geschah etwas Merkwürdiges. Einzelne langjährig Erkrankte schlugen die gebetsmühlenartig vorgetragenen Warnungen der Ärzte vor allzu sportlichem Radfahren in den Wind, setzten sich auf ihr Rennrad und fuhren ihrer Mitwelt davon.

Obwohl die Anforderungen zum Beispiel bei Alpenüberquerungen über fast 3000 m hohe Pässe ziemlich hoch und die körperlichen Anstrengungen erheblich waren, beobachteten sie, dass die Symptome ihrer Krankheit nicht etwa zu-, sondern sogar abnahmen. Das Radfahren verschlimmerte also nicht etwa ihre Krankheit, sondern das sportliche Radfahren entpuppte sich regelrecht als Therapie. Fast zeitgleich begannen die ersten Ärzte sich mit dieser Thematik zu beschäftigen, weil sie immer wieder auf Patienten stießen, die zwar wegen der Krankheit nicht mehr gut zu Fuß waren, aber auf dem Fahrrad noch recht sportlich und gewandt waren.

Die Mediziner sind seitdem der Ursache für diesen seltsamen Umstand auf der Spur, die betroffenen Fahrradfahrer dagegen interessiert das eigentlich gar nicht mehr, warum sie so gerne Radfahren, sie sind längst über alle Berge und spulen die Kilometer mal flott, mal gequält herunter, zum Teil mehrere tausend im Jahr.

Im Laufe der vergangenen 15 bis 20 Jahren hat sich ein grundlegender Meinungsumschwung breitgemacht , was die sportliche Betätigung von P.-Kranken anlangt. Während Neurologen noch in der Apotheken-Rundschau die Empfehlung an Sport Treibende ausgaben „wenn man anfängt zu schwitzen, sollte man aufhören“, haben Physiotherapeuten und Sportmediziner längst schon vor Bewegungsmangel gewarnt. „Wir haben jahrzehntelang die P.-Patienten krank geschont“, so ihre Position.

In der Tat scheinen sich die persönlichen Erfahrungen von P.-Patienten, die Erkenntnisse von Physiotherapeuten und die ersten Forschungsergebnisse der Mediziner langsam anzugleichen. Noch bevor die einschlägigen wissenschaftlichen Untersuchungen endgültig abgeschlossen sind, kann man folgende Erkenntnisse festhalten:

Radfahren gelingt auch noch Patienten, deren Krankheitsbild bereits weit fortgeschritten ist.

Die regelmäßige Tretbewegung scheint beim Patienten Mobilitätsreserven freizusetzen, die es ihm ermöglicht, sich normal fortzubewegen.

Unabhängig davon, ob sportliches Radfahren mehr Dopamin erfordert oder nicht, entsteht beim Radsport offenbar keine Dopamin-Unterversorgung.

Während des Radfahrens und häufig auch noch danach reduzieren sich die Symptome oder verschwinden ganz.

Radfahren vermittelt somit Erfolgserlebnisse und wirkt sich positiv auf die Psyche aus. Eine positive Stimmung und Ausgeglichenheit beeinflussen in hohem Maße den persönlichen Allgemeinzustand.

Voraussetzung ist selbstverständlich, dass man gerne Rad fährt. Keineswegs muss nun jeder Parkinson-Kranke aufs Fahrrad umsteigen. Ähnliche positive Auswirkungen wie beim Fahrradfahren sind auch bei anderen sportlichen Betätigungen zu verzeichnen, wenn man Lust dazu hat.

Also heißt es nun: alle Parkinsonkranke aufs Rennrad? Keineswegs. Es ist leider ein weit verbreiteter Unsinn, einen Weg, der sich für jemanden als passend erwiesen hat, anderen Betroffenen als Wunderheilmittel überstülpen zu wollen. Was aber für den einen passend ist, muss nicht automatisch für andere Betroffene passend sein.

Das Fahrrad, das Rennrad ist für zahlreiche Betroffene das angemessene Gerät. Das Radfahren macht ihnen Spaß, es war angemessen für ihren Körper und ihren Wünschen gemäß. Das ist nicht übertragbar. Übertragbar ist aber das Denken, das dahinter steht. Jeder muss für sich sein „Rennrad“ finden und für sich Ziele definieren. Das kann das Tanzen sein, das Spazierengehen, ja sogar das Ausgehen mit dem Rollator. Jeder muss für sich und seine Möglichkeiten seine sportliche Betätigung herausfinden. Und das Wichtigste ist:

Sich nicht hängen lassen und nicht aufgeben!

Jeder Erkrankte sollte sich darüber im Klaren sein, dass er, wenn auch manches nicht mehr funktioniert, noch ganz viele Potenziale hat in Bereichen, die bisher brach lagen. Diese Potenziale gilt es zu aktivieren.

Jeder muss für sich sein „Rennrad“ finden.

Empfehlungen:

Suche die Art der sportlichen Bewegung, die der Körper noch mitmacht und die Spaß macht,

setze dir Fernziele, auf die man hinarbeiten kann,

lass es nicht zu, die Krankheit als Entschuldigung anzuführen, wenn du nur gerade keine Lust hast.

Das wichtigste aber ist die Einstellung zur eigenen Krankheit. Die Krankheit ist da und lässt sich nicht wegdiskutieren. Das muss man zur Kenntnis nehmen. Aber man sollte diese Krankheit nicht zum Mittelpunkt des eigene Lebens machen und sich nicht durch seine Krankheit definieren.

Weitere Informationen unter:

ARD-Bericht: Radeln gegen Parkinson

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/w-wie-wissen/sendung/2011/radeln-gegen-parkinson-100.html

3sat-Bericht: „Radeln für das Gehirn“

HORA®-Methode

Mit der HORA®-Methode wurde eine Synthese geschaffen zwischen der traditionellen asiatischen Trainingslehre und den modernen sportwissenschaftlichen Erkenntnissen der westlichen Welt.

Die HORA®-Methode wurde von Peter Hornung speziell für Morbus Parkinson und andere neurologische Krankheiten entwickelt.

Es ist ein Einzeltraining; das heißt: ein Trainer – ein Patient. Die Methode vereint ausgesuchte Atmungs- und Entspannungsübungen kombiniert mit funktioneller Bewegungsgymnastik.

Rotations- und Balanceübungen aus asiatischen Sportarten werden kombiniert mit Übungen aus dem Fitness- und Kraftsport. Mit Reaktionsübungen werden mehr Reserven im Gehirn und im Körper mobilisiert. Dem Patienten werden in nur einer Intensiv-Woche alle Grundlagen und wichtigen Punkte beigebracht, die für ein eigenständiges regelmäßiges Training notwendig sind.

Einem hohen Prozentsatz von Parkinsonpatienten kann mit der HORA®-Methode wirksam geholfen werden. Lizenzgeber der HORA®-Methode ist die Medizinische Akademie Stuttgart.

Weitere Informationen unter: http://www.hora-akademie.de

Nordic Walking

Die Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention empfiehlt Nordic Walking als für Parkinson Patienten sehr geeignete Sportart. Durch das Training können Gleichgewicht, Haltungsstabilität und Ganggeschwindigkeit verbessert werden. Gleichzeitig nahmen die Aktivitäten des täglichen Lebens zu und das emotionale Wohlbefinden besserte sich, wie Studien zeigen. Nordic Walking ist auch für unsichere Patienten, die zu Gleichgewichtsstörungen und unter einer Gangunsicherheit sowie Sturzangst leiden, eine gute Möglichkeit zu sportlicher Betätigung zu finden. Insbesondere da die Stöcke einen hohen Sicherheitsaspekt für das Bewegen im Freien darstellen. Für diese Patienten ist die Sportart besonders sinnvoll. Für Parkinson-Erkrankte, die gut laufen können, ist schnelles Gehen oder Joggen zu empfehlen, wenn aus medizinischer Sicht keine Kontraindikationen bestehen.

Weitere Informationen unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Nordic_Walking

Hinweis: Dr. Mareike Schwed, Beiratsmitglied der Hilde-Ulrichs-Stiftung, hat eine Studie zum Thema Nordic Walking und Parkinson begleitet » Studienergebnisse

Pilates

Bei Pilates handelt es sich um ein Dehn- und Kräftigungstraining, bei dem vor allem die Muskulatur des Rumpfes, also die des Bauches, unteren Rückens und Beckenbodens gestärkt wird. Pilates verbindet Bewegung mit Kraft, Atmung mit Wahrnehmung, Haltung mit Beweglichkeit, Anspannung mit Entspannung. Pilates ist in seiner Wirkung eine Mischung aus Yoga, Atemtherapie, Krafttraining und Entspannung.

Weitere Informationen unter: http://www.pilates-verband.de

Sportklettern

Körperliche, seelische und soziale Effekte durch Sportklettern bei Morbus Parkinson:

Für PatientInnen mit Morbus Parkinson liefert Sportklettern ganz spezielle EFFEKTE, die mit keiner anderen Trainingsintervention vergleichbar sind. Durch Sportklettern kann die körperliche, seelische und soziale Gesundheit gestärkt werden, was zu einer Steigerung der LEBENSQUALITÄT und einem gesunden, aktiven Lebensstil beiträgt.

Neben der gesteigerten KÖRPERLICHEN Fitness, wird durch Sportklettern die bei Morbus Parkinson reduzierte Flexibilität, Rumpfstabilität, Balance, Haltung und der Bewegungsumfang verbessert. Es werden neue Bewegungsmuster aufgebaut und somit die kognitive Fähigkeit gefördert.

Aus SEELISCHER Sicht führt Sportklettern zu einer Steigerung der Stimmung und der Überzeugung, schwierige Situationen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können. Aufgrund der herausfordernden Aufgaben beim Klettern und der sichtbar überwundenen Problemstellungen wird die Motivation an der Bewegung nachhaltig gefördert.

Das Trainieren in Klettergruppen unterstützt das Knüpfen SOZIALER Kontakte und die soziale Unterstützung. Durch den entgegengebrachten Respekt der anderen wird das Selbstwertgefühl gesteigert. Dadurch fällt es den PatientInnen leichter im täglichen Leben wieder an der Gesellschaft teilzunehmen und ein aktives Leben zu führen. Die Erfahrung der Unabhängigkeit und Selbstkontrolle wird durch die übertragene Verantwortung beim Sportklettern gefördert, was zu einer Verbesserung der Lebensqualität beiträgt.

» Sportklettern mit Morbus Parkinson (Medizinische Universität Wien)
» Facebook-Fanpage Climb Up Head Up

Tanzen

Tanzen hat einen positiven Einfluss auf Morbus Parkinson. Wenn Patienten Walzer, Tango und Foxtrott tanzen, verbessern sie ihren Gleichgewichtssinn, ihre Gehgeschwindigkeit und lernen, längere Schritte zu machen.

Bewegungsstörungen und Muskelsteifigkeit sollen sich durch das Tanzen deutlich bessern. Das wiederum wirkt sich positiv auf Lebensfreude und Lebensqualität aus.

Der Tango spielt hier eine besondere Rolle:

Durch das regelmäßige Tangotanzen konnte bei vielen Erkrankten die Medikamentendosis reduziert werden. So macht das Tanzen nicht nur Spaß sondern hat auch einen hohen therapeutischen Wert. Das wurde durch diverse Studien bestätigt. Tangotanzen hat dabei mit den besten Erfolgen abgeschnitten und ist danach bei einer leichteren bis mittelschweren Parkinson-Erkrankung die optimale Bewegungsform.

Weitere Informationen auch bei unserem Partner » projekttanz e.V.

Hippotherapie/Therapeutisches Reiten

Als Hippotherapie bezeichnet man einen Teilbereich des therapeutischen Reitens, der sich besonders gut für Menschen mit neurologisch bedingten motorischen Störungen und eingeschränkter oder fehlender Gehfähigkeit eignet.

Das ausgebildete Pferd bewegt sich im Schritt vorwärts und der auf seinem Rücken sitzende Patient reagiert auf die Bewegungsreize, die auf ihn übertragen werden. Das Entscheidende dabei ist, dass es sich hierbei um dreidimensionale Schwingungsimpulse handelt, die nahezu identisch sind mit dem Bewegungsablauf des Gehens eines Menschen. Der auf dem Rücken des Pferdes sitzende Patient wird also nahezu so bewegt, als würde er selber gehen.

Die Muskulatur wird stabilisiert und gestärkt, Fehlhaltungen korrigiert (Rumpfaufrichtung und –kontrolle). Das Gleichgewicht wird trainiert, der Muskeltonus positiv beeinflusst und Spastiken gelöst. Die Sinneswahrnehmung und die motorische Umsetzung entsprechender Reize werden geschult.

Hinzu kommt, dass die sich entwickelnde „Beziehung“ zwischen Patienten und Pferd sich psychisch positiv auswirkt und das Lebensgefühl steigert. Außerdem kann der Umgang mit dem Pferd Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein stärken und mit Ängsten und Frustrationen umzugehen lehren.

Im Jahr 2010 wurden in einer sog. Pilotstudie bei Parkinsonpatienten nach Hippotherapie Verbesserungen der motorischen Fähigkeiten und allgemeine Verbesserung der Lebensqualität konstatiert: http://www.reinhardt-journals.de/index.php/mup/article/view/1063

Osteopathen empfehlen Hippotherapie:

http://www.osteopathie-janssen.de/hippotherapie

Reha-Kliniken bieten Hippotherapie für Parkinsonpatienten an. Z.B:

http://www.helios-kliniken.de/klinik/hagen-ambrock-neurologie-reha/medizin/therapie/physio-und-sporttherapie/hippotherapie.html

Wandern

Wandern stärkt die Ausdauer, kräftigt die Muskulatur, trainiert die natürlichen Bewegungsabläufe, schult das Gleichgewicht, versorgt den Körper mit Sauerstoff…

Neben dieser positiven Wirkung auf den Körper fördert das Wandern als Natur- und Landschaftserlebnis das allgemeine Wohlbefinden und stabilisiert das Gleichgewicht von Psyche und Physis.

Gemäß einer amerikanischen Studie wirkt sich regelmäßiges sportliches Wandern positiv auf die Kognition und die Lebensqualität von Parkinsonpatienten aus:

Ø  The physiological effects of Shinrin-yoku (taking in the forest atmosphere or forest bathing): evidence from field experiments in 24 forests across Japan

Ø  https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2793346

Sprach-Therapie

Logopädie

Die Stimme ist unser wichtigstes Kommunikationsmittel.

Die zunehmende Unbeweglichkeit der Muskeln bei Morbus Parkinson beschränkt sich leider nicht nur auf die großen Muskelgruppen, sondernes können auch Beeinträchtigungen im Bereich Stimmbändern, Kehlkopf und Gesicht aufreten.

Dadurch kann es zu Störungen in der Stimmbildung kommen. Die Stimme wird leiser, klingt heiser und monoton. Wichtig, schon zu Beginn der Erkrankung sind spezielle Sprechübungen, am Besten unter Anleitung eines ausgebildete erfahrenden Logopäden, durchzuführen. – Das Training der Gesichtsmuskulatur ist hier ebenfalls wichtig um sich auszudrücken im weierhin aktiv im Leben zu bleiben.

Weitere Informationen unter: https://www.dbl-ev.de

Theater spielen

Theater spielen setzt ganzheitlich an. Sprache, Bewegung, Kraft, Ausdauer, Gleichgewicht, Mimik und Bewegungsabläufe werden hierbei trainiert. Es werden physisch und psychisch stabilisierende und harmonisierende Kräfte freigesetzt, die den Betroffenen zu mehr Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein verhelfen.

Weitere Informationen unter: https://www.brainlinks-braintools.uni-freiburg.de/research/articles/dance-and-parkinsons

Therapiegeräte

FLEXI-BAR®-Training

Das Schwingen mit FLEXI-BAR®-Stäben mit den Händen eröffnet die Möglichkeit auf einfache Weise die Tiefenmuskulatur zu stärken. Durch die vibrierenden Gegenschwingungen der FLEXI-BAR®-Stäbe kommt es zu einer außergewöhnlichen und tiefgehenden Reaktion des Körpers sowie die reflektorische Anspannung des Rumpfes, welche man bewusst nicht erreichen kann.

Folgende Wirkungen können erreicht werden: Propriozeptive Behandlungsform bei Rücken- und Nackenschmerzen, Bindegewebsfestigung, Haltungsverbesserung, Fettverbrennung, Steigerung der Konzentrationsfähigkeit und Ausgleich von muskulären Disbalancen (nicht mehr aufeinander abgestimmte Muskelfunktionen z.B. beim Beugen und Strecken).

Weitere Informationen unter: www.flexi-bar.de

Osflow-Schwingungsplattform

Die Osflow-Schwingungsplattform dient zur biomechanischen Ausrichtung des Knochensystems. Der Osflow hat eine ovale Standfläche von 80 x 40 cm, die Übungen werden im lockeren und aufrechten Stand oder im Liegen und Sitzen ausgeführt.

Die spiraldynamisch wirkenden Schwingungen des Osflows stärken Knochen und Gelenke, sorgen für eine geschmeidige Muskulatur und entlasten die Nerven.
Dadurch können Schmerzkreisläufe effektiv unterbrochen und Verkrampfungen aufgelöst werden.

Die Schwingungen des Osflows wirken wie eine Tiefenmassage für die Gelenke und den ganzen Körper.
Er fördert das Gleichgewicht und die Koordination und wirkt sich positiv auf die Gang- und Standsicherheit aus.
Neben der Stärkung der Knochen und Gelenke wird auch die Stabilität und Flexibilität der Wirbelsäule gefördert.
Die Schwingungen bewirken eine Stoffwechsel-Aktivierung und eine Verbesserung des Blut- und Lymphflusses.

Der Osflow ist nicht vergleichbar mit den auf dem Markt angebotenen Vibrationsgeräten. Diese zeigen ihre bevorzugte Wirkung in der Kräftigung der Muskulatur.
Beim Osflow geht es um den Ausgleich von Disharmonien und das Ausbalancieren der Muskeln durch zentrierte Knochen und Gelenke. Der Osflow kann von Menschen jeden Alters genutzt werden, mit einer regelmäßigen Anwendung von ca. 10 Min. tägl. kann die Beweglichkeit und das Wohlbefinden wirkungsvoll unterstützt werden.

Weitere Informationen unter: http://osflow.de sowie an mail@bistreck.de

PHYSIOMAT-Trainingstherapiegerät

Körperliche Bewegungsübungen auf einer in verschiedene Richtungen verstellbaren „Wackelplatte“ werden direkt auf einem strahlungsfreien Bildschirm sichtbar gemacht und mit weiteren Aufgaben zur Steigerung der Gehirnleistung gekoppelt. Das Gerätesystem macht das Körperverhalten und z. B. die Koordinationsfähigkeit nicht nur sichtbar, Trainingsergebnisse können auch abgespeichert und zur Langzeitkontrolle genutzt werden.

Der PHYSIOMAT® zeichnet sich durch kurze Trainingszeiten, positives Körpergefühl, hohen Motivationsfaktor und spürbare Wirkung aus. Bisher kommt das Gerät zum Einsatz bei Osteoporose- Vorsorge, Durchblutungsförderung, Sturzprophylaxe, Gleichgewichtsaufbau, Beinachsen- und Sprunggelenksstabilisation.

Unterstützung bei Schlaganfall, Parkinson, MS

Aufbau der Rücken- und Rumpfmuskulatur

Konzentrationsförderung und Stressabbau

Kraftaufbau tiefliegender Muskelketten

Gehirnjogging und Aktives Lernen

Programme speziell für Kinder

Koordinationstraining

Weitere Informationen unter: www.Physiomat.eu

ZEPTOR – SRT medical-Trainingsgerät

Der srt medical® ist ein Schwingungsgerät, vor allem zur Verbesserung der Stand- und Lauffähigkeit sowie zur Auflockerung des ganzen Körpers. Bei rd. 80 % aller Parkinsonpatienten mit rigordominierenden Symptomen (Versteifungen) und Standproblemen zeigen sich bei regelmäßigem Training (mindestens 2 bis 3 mal pro Woche 5 x 1 Minute) Erfolge.

Aktuelle Studie veröffentlicht im Januar 2016 und finanziert von der Hilde-Ulrichs-Stiftung:

Postural Stability in Parkinson’s Disease Patients Is Improved after Stochastic Resonance Therapy 

smovey

Die smovey-Ringe wurden von einem österreichischen Parkinson-Patienten erfunden.
 Sie bestehen aus einem gerippten Schlauchring mit Dämpfungssystem und schwarzen Moosgummigriffen, inliegend befinden sich 4 freilaufende Stahlkugeln.
 Durch die schwingende Bewegung der Ringe (smoven) rollen die Stahlkugeln hin und her und eine Vibration entsteht, die, ähnlich wie auf einer Vibrationsplatte, auch in der Tiefenmuskulatur wirkt.

Durch regelmäßiges Training wird das gleichmäßige Mitschwingen der Arme gefördert und führt zu einer Stabilisierung des gesamten Körpers.
Gerade die „axialen Symptome“ des Parkinson (Haltung, Richtungswechsel, sich im Bett umdrehen) können durch das Schwingen effektiv trainiert werden. Einige betroffene Anwender berichten, dass durch die Vibration für einige Zeit der Tremor reduziert wurde.
 Koordinationsfähigkeit und die Verbindung der beiden Gehirnhälften kann effektiv trainiert werden, der Lymphfluss gefördert und die Knochenstruktur gestärkt werden.
Gleichzeitig können durch ein regelmäßiges Training Verspannungen (Schulter, Nacken, Rücken) gelöst und die Mobilität und Beweglichkeit verbessert werden.

smoveys sind vielseitig einsetzbar. Die Ringe haben ein Gewicht von 500 g pro Stück, je nach Stärke der Schwungbewegung erhöht sich aber die Wirkung (aufgrund der Schwungmasse) auf die Muskulatur.

Weitere Informationen unter:

Weitere Informationen erhalten Sie bei unserem Partner » www.freemade.de, bei dem Sie auch Zusatzinfos wie Übung-DVD’s, etc. für Parkinson-Patienten erhalten. 

pedalo®-Stabilisator „Therapie“

Der Stabilisator “Therapie” besteht aus einem hüfthohem Stahlgestell in dem eine Standfläche entweder mit Federn (Wirkung 3-dimensional) oder mit Aufhänge-Seilen (Wirkung 2- dimensional) stufenweise in unterschiedlicher Höhe eingehängt wird.
Der Stabilisator (plus Standplattform) hat eine Standfläche von 75 x 56 cm.

Der Stabilisator ist ein Ganzkörpertrainingsgerät zur Verbesserung der sensorischen Steuerung von Haltung und Bewegung.
Bereits kleinste Dysbalancen und Instabilitäten im Bewegungsapparat werden durch die hohe Sensibilität der dreidimensional wirkenden Standfläche aufgezeigt und therapiert. Seine Wirkungsweise ist von hoher Effizienz, da die Eingangsinformationen auf Propriozeptoren und Rezeptoren erhöht werden und somit auch die Stimulierung und Verbesserung der intersegmentalen Muskeln bewirkt.

Bei dem Stabilisator in der Ausführung „Therapie“ kann sich der Übende an den hüfthohen Bügeln beidseitig festhalten. Mit Hilfe der Bewegungsbegrenzer können der Bewegungsraum und die Schwingungsgeschwindigkeit individuell eingestellt werden.
Besonders geeignet ist der Stabilisator für Personen mit neurologischen Ausfällen um das Gleichgewicht zu trainieren, er fördert die Standsicherheit und dient der Sturzprophylaxe.

Weitere Informationen unter: https://www.pedalo.de/deutsch/pedalo-shop/balance-koordination/balancieren/federn-3d/pedalo-stabilisator-therapie.html
mail@bistreck.de

Vestimed

Das Vestimed Federbrett 50 von Pedalo besteht aus 2 kreisrunden Holzscheiben mit 50 cm Durchmesser, dazwischen befinden sich 4 starke Stahlfedern. Die Besonderheit des Vestimeds liegt im Senso-Federsystem, welches sämtliche Übungen im instabilen Stand ausführen lässt. Die Impulse auf Nervensystem und Muskulatur werden dadurch verstärkt, das Training mit propriozeptiver Wirkung (Tiefensensibilität) effektiver und wirkt gezielt auf die Verbesserung koordinativer Fähigkeiten.

Das Senso-Federsystem bewirkt ein weiches Einfedern, passt sich dem Körpergewicht und jeder Bewegung reaktiv an.
 Besonders geeignet ist das Vestimed um bei Personen mit neurologischen Ausfällen die Haltungs- und Bewegungskoordination zu verbessern.

Treppensteigen und Gangübungen z. B. lassen sich durch gezielte Übungen effektiv trainieren, da die Tiefenmuskulatur angesprochen wird. Es kann durch einzuhängende Textilbänder auch für das Ganzkörpertraining genutzt werden.

Weitere Informationen unter: https://www.pedalo.de oder Mail an mail@bistreck.de