Daten & Fakten zu Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist nach James Parkinson benannt, einem britischen Arzt & Apotheker (1755 – 1824).

In Deutschland sind ca. 350.000 Menschen, weltweit ca. 5.000.000 Menschen an Morbus Parkinson erkrankt.

10% der Erkrankten sind bei der Diagnose jünger als 40 Jahre. Parkinson ist daher keine reine Alterskrankheit.

Morbus Parkinson ist eine chronische Erkrankung, die noch nicht heilbar ist.

Es sterben Zellen im Kleinhirn (Substantia Nigra) ab, die Dopamin herstellen. Dopamin-Mangel führt zu Symptomen, wie Zittern, Bewegungseinschränkungen, Muskelkrämpfen etc.

Die Ursache für das Absterben der Zellen ist bei der häufigsten Form des Parkinsons bisher nicht bekannt (idiopathischer M.P.).

Die medikamentöse Therapie beschränkt sich lediglich darauf, die Folgen des Dopamin-Mangels zu lindern, wichtig dabei sind nicht-medikamentöse Behandlungsmethoden.

Die Diagnose der Parkinson-Krankheit wird in der Regel klinisch gestellt. Zur klinischen Diagnostik zählen unter anderem: Neurologische Untersuchung = Bildgebende Verfahren, wie CT, MRT, SPECT (nuklearmedizinische Untersuchung) sowie Neurologische Funktionstests, wie L-Dopa-Test, Apomorphin-Test.