Stephanie Heinze

Frankfurt am Main (geb. 1968)

Kurz vor meinem 40. Geburtstag erhielt ich die Diagnose Morbus Parkinson, die mein Leben veränderte.

Als staatlich geprüfte Fremdsprachensekretärin, mit langjähriger Erfahrung als Vorstandsassistentin in internationalen Unternehmen war ich fast 20 Jahre beruflich erfolgreich tätig. Zu meinen Tätigkeiten gehörten neben der engen Zusammenarbeit mit Geschäftsführern und Vorständen, Projektarbeit, die Planung und Organisation von Veranstaltungen und Events, die Teilnahme an Messen sowie die Besucher-Betreuung. Die enorme Vielfalt dieses Jobs hat mir viel Spaß gemacht.

Privat entdeckte ich mein Glück mit 35 Jahren. Während einer Urlaubsreise nach Vietnam, genauer gesagt vor dem Postamt in Hanoi, traf ich auf die Liebe meines Lebens. Ein Jahr später haben wir geheiratet und unser Glück in Frankfurt am Main gefunden.

Soziales Engagement war mir immer schon sehr wichtig. Ich habe Patenkinder in Sri Lanka und bin bei meinen Reisen nach Asien, Süd-Amerika, USA und Afrika stets mit offenen Augen durch die Welt gegangen und habe dabei viel für mein Leben mitgenommen. Mein hohes Maß an Eigenmotivation und Eigenverantwortung verbunden mit Lebensfreude haben mir bis heute sehr bei der Bewältigung der Krankheit geholfen.

Den Stifter der Hilde-Ulrichs-Stiftung habe ich ich kurz nach meiner Diagnose kennengelernt. Er hat mir Mut gemacht und mich bestärkt meinen eigenen, verantwortungsvollen Weg weiter zu gehen und behutsam mit der Einnahme der Medikamente umzugehen. Es ist mir daher ein wichtiges Anliegen, über nichtmedikamentöse Behandlungsformen aufzuklären und besonders den „Jung-Erkrankten“ Mut zu machen, sich nicht mit der Krankheit zu verstecken sondern mutig und selbstbewusst den eigenen Weg weiterzugehen. Denn das Leben hat so viel zu bieten auch mit der Krankheit!

Im Rahmen einer Teilhabe am Arbeitsleben habe ich 2015 meine Prüfung als Stiftungs-Managerin (FA) an der Fundraising-Akademie erfolgreich absolviert.

Mit einem professionell aufgestelltem Beirats-Team freue ich mich. die Stiftung erfolgreich in die Zukunft zu führen.