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Lena Klein

Beiratsmitglied Lena Klein

 

Beiratsmitglied

Lena Klein
Hamburg (geb. 1986)

Ich wurde 1986 in Hessen im Odenwald geboren. 2008 absolvierte ich meine Ausbildung zur Tänzerin und Tanzpädagogin am Ballettförderzentrum Nürnberg e.V., zusätzlich studierte ich englisches Ballett an der Royal Academy of Dance® und erhielt das Certificate in Ballet Teaching Studies. Ich absolvierte außerdem eine 2 jährige Zusatz-Ausbildung im Bereich allgemeine Tanzmedizin bei Tanzmedizin Deutschland e.V. Der medizinische bzw. anatomische Aspekt im Ballettunterricht ist mir sehr wichtig und ich lege großen Wert auf eine korrekte und gesunde Ausführung. Hierfür bilde ich mich regelmäßig fort und besuche die tanzmedizinischen Kongresse in Deutschland und Österreich.

Für die Regionalgruppe Freiburg der deutschen Parkinson Vereinigung e.V. entwickelte ich 2012 ein Unterrichtskonzept für eine Tanzgymnastikgruppe mit an Parkinson erkrankten Menschen. Die Arbeit mit diesen Gruppen, und besonders die Heraus-forderung des Unterrichtens von Menschen mit eingeschränkten Möglichkeiten, liegen mir sehr am Herzen. Für mich spielt vor allem der therapeutische und heilende Aspekt des Tanzens schon immer eine große Rolle, deshalb absolviere ich zur Zeit eine Ausbildung zur integral therapeutischen Tanzpädagogin und studierte 3 Semester an der Universität Hamburg Gebärdensprache und Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Behindertenpädagogik.

Im Juni 2015 gründete ich das Projekt „projekt:tanz – Tanzen mit Parkinson“. Hier biete ich zusammen mit meinem Team in verschiedenen Stadtteilen Hamburgs Tanzgruppen an. Wir versuchen, in so vielen Stadtteilen wie möglich Angebote zu schaffen, damit jeder Betroffene zu uns kommen kann. Informationen hierzu gibt es unter www.projekttanz.com. Zur Zeit unterrichte ich außerdem Ballett am Tybas Dance Center in Hamburg und arbeite Teilzeit im Rückenzentrum Balance.

Ich freue mich sehr, Mitglied im Beirat der Hilde-Ulrichs-Stiftung zu sein und die Forschung und die Arbeit im Bereich der alternativen Therapieformen zu unterstützen.