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Hermann Terweiden

 

 

Stifter

Hermann Terweiden

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Hermann Terweiden ist …

1. ein Pionier der Parkinson-Selbsthilfe

Hermann Terweiden gründete frühzeitig die Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e. V., rief die Hilde-Ulrichs-Stiftung ins Leben und schuf mit dem Schneckenhaus ein wichtiges Zentrum der Parkinson-Selbsthilfe. Das Schneckenhaus entwickelte sich zu Treffpunkt, Anlaufstelle und Lebensmittelpunkt der in der Parkinson-Selbsthilfe engagierten Menschen.

Aus der Rolle des Betroffenen heraus nahm er die eigene Krankheit zum Anlass, für andere Betroffene und gemeinsam mit ihnen ein System der gegenseitigen Unterstützung zu entwickeln. Dieses Selbsthilfekonzept hatte zum Ziel, das Leben mit dieser Krankheit hoffnungsvoll und mit Lebensfreude zu gestalten sowie die Gesellschaft für die Befindlichkeiten der von Parkinson Betroffenen zu sensibilisieren.

2. ein Stiftungsgründer mit Blick auf die Zukunft

Mit der Gründung der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung schuf er eine Institution, mit der Patienten-orientierte Ziele verfolgt werden können und die in der Lage ist, Forschungsvorhaben zu unterstützen, die abseits der konventionellen medikamentösen und operativen Therapien arbeiten. Als Stiftungsgründer hat er durch die Verleihung eines Stiftungspreises deutliche Akzente gesetzt. Es wurden Persönlichkeiten, wie z.B. Frau Prof. Dr. Klein, Frau Prof. Dr. Berg, Herr Prof. Dr. Haas, geehrt, die am Anfang noch relativ unbekannt waren, aber mittlerweile Koryphäen im Bereich Parkinsonforschung sind.

3. ein zupackender und hilfsbereiter Mensch

Durch seine persönliche Mithilfe beim Umbau des alten Gebäudes zum Schneckenhaus gab er ein deutliches Zeichen seines Engagements. Die aufopferungsvolle Pflege seiner Lebensgefährtin Hilde Ulrichs und sein ehrenamtlicher Pflegeeinsatz während der Zeit des Wohnprojektes Schneckenhaus zeigen, dass er auch eigene Befindlichkeiten zurückstellt, wenn es um die Hilfe Hilfsbedürftiger geht.

4. ein selbstloser Finanzier

Hermann Terweiden hat nahezu sein gesamtes Barvermögen und seine Altersvorsorge in das Projekt Schneckenhaus gesteckt und nach dessen Verkauf, das Geld als Stiftungskapital der Hilde-Ulrichs-Stiftung eingesetzt. Durch sein unermüdliches Engagement wuchs das Stiftungskapitel und konnte mittlerweile erheblich aufgestockt werden

5. ein Parkinson-Experte 

Hermann Terweiden hat sich im Laufe der Jahre zu einem kenntnisreichen und mit großem Fachwissen ausgestatteten Experten in Sachen Parkinson entwickelt, der Mitbetroffene an seinem Wissen teilhaben lässt. Beratung und Hilfestellung gerade für neu diagnostizierte Betroffene ist stets ein Schwerpunkt seiner Arbeit gewesen. Dabei ist sein Augenmerk auf nicht-medikamentöse Therapien, Verfahrensweisen gerichtet, um den unvermeidlichen Nebenwirkungen der Medikamente zu entgehen.

6. ein großartiger Trommler für die Interessen der von Parkinson Betroffenen

Hermann Terweiden versteht es, die Krankheit Morbus Parkinson in den Fokus der Öffentlichkeit zu stellen und eine Berichterstattung darüber zu forcieren. Dabei greift er zu öffentlichkeitswirksamen Aktionen, die Aufmerksamkeit erregen und somit geeignet sind, den Blick der Öffentlichkeit auf die Krankheit Parkinson zu lenken. So gelang ihm z. B. das „Entern“ des Bundeskanzleramtes in Berlin oder ein Zusammentreffen mit der Box-Legende Muhammad Ali.

7. ein bescheidener Mensch, dem es um die Sache geht

Nicht die Herausstellung der eigenen Person, sondern der Gedanke der Selbsthilfe steht im Mittelpunkt seines Engagements. Als sein Engagement aus gesundheitlichen Gründen sich vermindern musste, sorgte er tatkräftig dafür, eine Lösung zu schaffen, dass die Hilde-Ulrichs-Stiftung und deren gesellschaftliches Wirken weiter geführt werden kann, mit einer neuen Struktur und neuen Schwerpunkten.