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Preisträger 2014

Preisträger des Forschungspreises der Hilde-Ulrichs-Stiftung 2014 ist Prof. Dr. Björn Hauptmann.

Prof. Dr. Björn Hauptmann

Prof. Dr. Hauptmann erhält den Preis aus folgenden Gründen:

  1. Hauptmann ist ein weit über Bad Segeberg hinaus bekannter, einfühlsamer Experte bezüglich der Parkinsonschen Krankheit und hat sich während seiner Tätigkeit in der Neurologischen Klinik bundesweit einen Namen gemacht.

     

  2. Hauptmann ist in besonderem Maße an nicht-medikamentösen Parkinson-Therapieformen interessiert, unterstützt diesbezügliche Impulse der Parkinson-Selbsthilfe und trägt den Gedanken einer positiven Therapie mit künstlerischen Mitteln in die medizinische Fachwelt.

     

  3. Hauptmann ist Mitbegründer des Vereins „Parkinson bewegt“ und unterstützt dessen Ziel, Parkinsonpatienten Tipps und Hilfestellung zu geben, wie diese durch Bewegung und künstlerische Betätigung ihr Leben mit der Krankheit verbessern können, ohne ihre Medikation zu erhöhen.

Der Preis ist mit 10.000 € dotiert und dient der Weiterführung der erwähnten Arbeit in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfe-Initiative.

(Auszug aus der Laudation zur Preisverleihungsfeier am 5. Oktober 2014)

 

Steckbrief

    • Prof. Dr. med. Björn Hauptmann wurde in Deggendorf/Bayern geboren, wuchs in Wien auf und machte am Friedrich Schiller Gymnasium in Ludwigsburg sein Abitur.

       

    • Nach dem Wehrdienst und einem Studium generale an der Università di Firenze studierte er Humanmedizin an der Universität des Saarlandes in Homburg/Saar und an der FU Berlin.

       

    • Von 1993 bis 1997 arbeitete er als Assistenzarzt an der Klinik Berlin, Abteilung für Neurologische Rehabilitation der FU Berlin. Während dieser Zeit absolvierte er auch eine einjährige Ausbildung in der Psychiatrie des Wenckebach Krankenhauses in Berlin-Tempelhof und begann eine Weiterbildung in Sozialmedizin.

       

    • 1997 promovierte er zum Thema „Motorisch evozierte Potentiale in zentral paretischen Handmuskeln. Ein Vergleich verschiedener krankengymnastischer Fazilitationsverfahren“ ebenfalls an der FU Berlin. Im gleichen Jahr wechselte er an die Klinik für Neurologie der Charité, von wo er 1998 als Feinberg Stipendiat an das Department of Neurobiology am Weizmann Institute of Science in Israel ging.

       

    • Im Februar 2000 setzte er als Assistenzarzt und wissenschaftlicher Mitarbeiter seine Facharztausbildung Neurologie an der Charité fort und schloss Weiterbildungen in Neurologischer Intensivmedizin, Klinischer Geriatrie und Sozialmedizin ab.

       

    • Seit 2005 ist er als Leitender Oberarzt am Neurologischen Zentrum der Segeberger Kliniken tätig. Dort u.a. Aufbau einer Fachklinik für Parkinson & Bewegungsstörungen, deren Ärztlicher Leiter er auch ist.